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Das Zeichen des Kreuzes steht in der christlichen Glaubenslehre als Symbol für die Pole menschlicher Existenz Tod + Leben, Tod + Auferstehung. Im Gegensatz zu der Auffassung eines Kreuzes, das lediglich die Basis bildet für den dort aufgehängten sterbenden Körper Christi, lässt Jürgen Drewer das Kreuz selbst zu einem Korpus werden, der hoch aufragt im Chor des Kirchenraumes.

Mit seiner vertikalen Achse und horizontalen Querung greift es höchst abstrahiert die Grundformen eines menschlichen Körpers mit ausgestreckten Armen auf.

Indem nun Drewer die Kreuzform zur Körperform umdenkt, macht er auf anschauliche Weise den Gedanken an die Lebendigkeit und Menschwerdung Christi deutlich: das Kreuz ist kein Symbol des Todes, sondern des Lebens.

Eines Lebens, das - symbolisiert durch Christus – den Menschen mit offenen Armen annimmt und empfängt. An der Stelle, wo Christus die Lanze in die Seite gestochen wurde, beginnt ein eingefräster, Winkel, belegt mit Blattgold; einer Farbe, die für das Geistige steht.

Diese Fräsung führt bis in den Boden des Kirchenraumes, stellt so die Verbindung zwischen Himmel und Erde her und symbolisiert somit die Menschwerdung Jesus Christus.

Sigrid Blomen-Radermacher

2006 | St. Josef | Kamp-Lintfort

Gestaltung von Beichtraum + Kreuz

Beichtraum | Filzarbeit
Abmessungen L 600 cm B 110 cm
Filz 3-lagig

Kreuz
B 250 cm H 500 cm Ø 6 x 12 cm
Stahl | Blattgold

Realisierung Kreuz
Metallbau Rossbach | Stolberg

Architektur | Hermanns Architekten | Kleve

Fotos © Jewanski
Andreas Lechtape | Münster

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